Pressemappe: Opel unterstützt 24-Stunden-Weltrekordversuch von Nici Walde

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So, 29/07/2018 - 10:00


Kapitel:
 

Nici Walde: Die Rekordjägerin
Opel macht schon früh mobil: Räder für die Welt von 1886 bis 1937
Die visionären Opel-Studien RAK-e und RAD-e

Opel Test Center Rodgau-Dudenhofen: Wo Rekorde geboren werden


Velomobil-Weltrekordversuch 2018: Zusammenfassung​

 

  • Rund um die Uhr: Rekordfahrt im Opel Test Center Rodgau-Dudenhofen
  • Auf drei Rädern: Vollverkleidetes Velomobil-Liegerad bis zu 90 km/h schnell
  • Mit reiner Muskelkraft: Athletin will über 1.219 Kilometer in 24 Stunden fahren
  • #WeBelieve: Opel ist Mobilitätspartner und glaubt an den Erfolg von Nici

 

Rüsselsheim.  Noch nie hat ein Mensch innerhalb von 24 Stunden eine Entfernung von mehr als 1.219 Kilometern mit reiner Muskelkraft hinter sich gebracht. Das soll sich vom 28. auf den 29. Juli ändern. Ab 10.00 Uhr tritt Nicola, „Nici“, Walde zum Weltrekordversuch im Opel Test Center Rodgau-Dudenhofen an. Ihr Sportgerät ist ein vollverkleidetes Liegebike mit drei Rädern, mit dem sich Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erzielen lassen. Das so genannte Velomobil ist ein aerodynamisch ausgefeiltes Unikat und wurde von Nicis Lebenspartner Daniel Fenn entwickelt und gebaut. Das 257 Zentimeter lange, 64 Zentimeter breite und 88 Zentimeter hohe Gefährt wiegt gerade einmal 14 Kilogramm. Die 44‑jährige Athletin greift damit den bestehenden 24-Stunden-Weltrekord für Frauen (1.012 Kilometer) und Männer (1.219 Kilometer) an. Die gebürtige Hamburgerin ist bereits seit 2015 im Besitz des 12‑Stunden-HPV-Weltrekordes (Human Powered Vehicles e.V.) für Damen. Opel unterstützt den 24-Stunden-Marathon mit der Bereitstellung der 4,8 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsrundbahn. Darüber hinaus ist die Marke Mobilitätspartner von Nici Walde. Die Sportlerin reist mit ihrem Velomobil in einem Opel Vivaro nach Dudenhofen, und bei der Rekordfahrt dient der Opel Ampera-e als Servicefahrzeug – ebenfalls ein Reichweitenchampion, der rein elektrisch 520 Kilometer weit stromern kann (gemäß Neuem Europäischen Fahrzyklus).

Opel fördert das ehrgeizige Projekt, weil Anspruch und Haltung von Nici Walde auch den Geist der Marke und des Unternehmens widerspiegeln: An sich selbst, an den Erfolg und an die Zukunft glauben! #WeBelieve lautet daher das Motto respektive der Hashtag des Weltrekordversuchs.

Dazu sind prominente Unterstützer, die dieses Motto ebenfalls leben, in Rodgau-Dudenhofen mit von der Partie: Der erfolgreichste Bobpilot bei Olympischen Winterspielen, André Lange, drückt Nici Walde ebenso die Dauen wie der zweifache Olympiasieger im Doppelvierer, Ruderer Karl Schulze. Auch Opel-Markenbotschafter, Le-Mans- und 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring-Sieger Joachim „Jockel“ Winkelhock begleitet den Weltrekordversuch.

Zwischenspurt auf zwei Rädern: Opel, der Fahrrad-Millionär

Opel hat eine lange Tradition im Radsport, waren doch die fünf Söhne des Firmengründers Adam Opel selbst erfolgreiche Radrennfahrer. Berühmt ist das Bild der Brüder auf ihrem Fünfsitzer – dem Quintuplet. Opel fertigte ab 1886 eigene Fahrräder. Die Rüsselsheimer waren damit eines der ersten Unternehmen, das in Deutschland Fahrräder baute. Bereits in den frühen zwanziger Jahren wurde Opel zum größten Fahrradhersteller der Welt. Das millionste Opel-Fahrrad war eine Einzelanfertigung und wurde der Öffentlichkeit stolz am 21. Juli 1926 vorgestellt. Und auch Weltrekorde hat es bereits gegeben: Der belgische Radrennfahrer Léon Vanderstuyft stellte am 29. September 1928 bei Paris einen Steher-Weltrekord auf. Er erreichte mit dem für die Bahn umgebauten legendären Opel-Rennrad ZR III hinter seinem Schweizer Schrittmacher Lehmann das unglaubliche Tempo von 122,77 Stundenkilometern. Der Weltrekord sollte noch über 50 Jahre Gültigkeit haben. Ende 1936 verkauften die Hessen ihre Produktion schließlich an die NSU-Werke in Neckarsulm. Insgesamt wurden in 51 Jahren 2.621.965 Räder hergestellt.

Doch bis heute beschäftigten sich die Opel-Ingenieure immer wieder auch mit Konzeptfahrzeugen auf zwei oder drei Rädern. Auf der Frankfurter IAA 2011 zeigte Opel mit dem RAK-e einen elektrisch angetriebenen Tandemsitzer, der vom Fahrzeuglayout stark an ein Velomobil erinnert. Auch das aerodynamisch ausgefeilte RAK-e verfügt an der Vorderachse über zwei Räder mit breiterer Spur, als Antrieb dienen eng montierte Doppelhinterräder – sehr ähnlich einem dreirädrigen Liegerad. 2012 folgte dann auf dem Genfer Automobilsalon die Studie eines modernen E-Bikes. Das RAD-e zeigte selbstbewusst Elemente der Opel-Designphilosophie und sollte rein elektrisch bereits bis zu 45 Kilometer weit fahren.

Opel Test Center Rodgau-Dudenhofen: Mit Weltrekorden bestens vertraut

1972 verblüffte Opel mit einem aufregenden Diesel-Projekt die Öffentlichkeit. Mit einer aerodynamisch optimierten GT-Karosserie stellte der Diesel GT im Opel Test Center Dudenhofen insgesamt zwei Weltrekorde und achtzehn internationale Rekorde für Dieselfahrzeuge auf. Dank Abgasturbolader brachte es das 2,1 Liter große Triebwerk auf für damals erstaunliche 95 PS. Zwei Tage und drei Nächte lang wurde der Prototyp von einem Team aus Rennfahrern/innen über die Schnellfahrbahn gejagt. Gestoppte Höchstgeschwindigkeit über die Distanz von tausend Metern bei fliegendem Start: 197 km/h! Vor 46 Jahren eine sensationelle Leistung für einen Diesel.

Mit dem Opel Eco Speedster wurden im Juli 2003 innerhalb von 24 Stunden im Opel Test Center Dudenhofen 17 internationale Rekorde eingefahren. Für die Rekordfahrten mit dem Diesel-Prototypen wurde nicht nur der Antriebsstrang auf Hochleistung getrimmt, auch bei Aerodynamik und Gewicht loteten die Opel-Ingenieure die Grenzen der Technik aus. Das zweisitzige Fahrzeug basierte auf dem Serien-Speedster und verfügte über eine Kohlefaser-Karosserie. Der höchst effiziente 1,3-Liter-Mittelmotor-Prototyp mit der spektakulären Langheck-Karosserie wurde von dem kleinsten Diesel-Vierzylinder der Welt angetrieben, der zu dieser Zeit auch für Opel Agila und Opel Corsa angeboten wurde (51 kW/70 PS).

 

 

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